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Baselworld 2016: CHRONEXT zur großen Herausforderung der Uhrenbranche

By eyertt — März 15, 2016

chrnxt_logo_neu_02„Die Uhrenbranche steht aktuell vor einer der größten Herausforderungen seit der Quarzkrise. Ganz wie damals sollten die Hersteller langfristige Strategien festlegen anstatt nach kurzfristigen Lösungen zu greifen.“
„Der starke Schweizer Franken, die schwache Nachfrage in China und Russland sowie das Aufkommen der Smartwatches zwingen die Uhrenbranche ihre Schwächen aktiv anzugehen und auf Innovation zu setzen.“
„Anstelle von extravaganten Schmuckmodellen braucht die Uhrenbranche Uhren wie die Submariner, die Speedmaster oder die Navitimer, deren Design und Technik jede Krise überleben.“
„Bei der heutigen Marktlage erweisen sich gebrauchte Uhren oder Vintage-Zeitmesser als die beste Investition.“
„Die Uhrenbranche soll endlich das Internet als einen Freund nicht als einen Feind erkennen.“

Meinung: Die große Herausforderung der Uhrenbranche

  • Zeitlose Designs statt ausgefallene Experimente
  • Langfristige Strategien statt kurzfristige Lösungen
  • Das Internet ist ein Freund und kein Feind

Von Philipp Man, Geschäftsführer und Gründer des auf Luxusuhren spezialisierten E-Commerce Unternehmens CHRONEXT:

Die Uhrenbranche steht aktuell vor einer der größten Herausforderungen seit der Quarzkrise. Der starke Franken lässt Schweizer Uhren als zu teuer erscheinen. Die Nachfrage aus Russland und vor allem China hat stark abgenommen, was sich auch auf die Umsatzzahlen der großen Hersteller auswirkt. Apple greift mit seiner Smartwatch die Uhren im Wert von bis zu 1000 Euro und bedient damit Kunden, die zuvor traditionelle Hersteller aufgesucht haben. Mehr denn je muss man langfristig denken und sich nicht überstürzt in die kurzlebigen Trends stürzen.

Eine überlebenswichtige Strategie besteht in der Herstellung zeitloser Uhren, die sich im Design auch über Jahrzehnte hinweg bewähren. Die Nachfrage für klassische Stahlmodelle bleibt fast immer konstant – das überrascht kaum! Anstelle von extravaganten Schmuckmodellen braucht die Uhrenbranche Uhren wie die Submariner, die Speedmaster oder die Navitimer, deren Design und Technik jede Krise überleben. Darauf reagiert die Branche bereits mit dem Vintage-Trend, also der Neuauflage von klassischen Modellen aus den 1950ern und 1960ern. Diese Zeitmesser werden wir auch diese Baselworld zu sehen bekommen.

Neben einer sinkenden Nachfrage muss sich die Branche auch dem Thema „Smartwatch“ stellen. Die bisherigen Smartwatches von traditionellen Schweizer Herstellern lassen sich kaum mit der Apple Watch vergleichen – der Absatz ist zu gering und Apples Ressourcen im Bereich der Hardware und Softwareentwicklung sind in einer anderen Größenordnung als die eines traditionellen Uhrenherstellers. Während in der Uhrenindustrie Limitierung und Einzelstücke geschätzt werden, braucht ein gutes technologisches Produkt große Absatzzahlen, um die besten Technologien zu entwickeln. Angesichts dieser Herausforderung müssen die Hersteller mehr denn je langfristig denken. Sie dürfen nicht vergessen, dass die meisten Luxusuhren heute wegen ihrer handgefertigten Mechanik, ihres luxuriösen Erscheinungsbilds und nicht zuletzt wegen ihrer Wertbeständigkeit gekauft werden. Genau hier bestehen die Stärken der Luxusuhrenbranche und genau hier kann Apple nicht mithalten. Die Luxusuhrenhersteller müssen sich darauf fokussieren, die junge Zielgruppe für die klassischen Uhren zu gewinnen und die Digital Natives zu analogisieren.

Last but not least: Die Uhrenbranche soll endlich das Internet als einen Freund und nicht als einen Feind erkennen. Die Web-Auftritte der meisten Hersteller sind überholt. Kunden sind inzwischen gewohnt an das luxuriöse Einkaufserlebnis in der Online-Modewelt, in der Uhrenbranche finden sie es kaum. Während der Kunde in einer Uhrenboutique mit einem Glas Champagner bewirtet und kompetent beraten wird, muss er online bis zu fünf Minuten warten bis die Website mit seiner Wunschuhr endlich geladen hat. Dieses Erlebnis ist widersprüchlich und enttäuscht den Kunden. Warum kann der Kunde online nicht genauso umworben werden wie offline?

Über CHRONEXT:

Die CHRONEXT AG (www.chronext.com) wurde 2013 von den beiden Geschäftsführern Philipp Man und Ludwig Wurlitzer gegründet. Das E-Commerce Unternehmen ist auf den An- und Verkauf von Luxusuhren sowie den dazugehörigen Service spezialisiert. Mit Niederlassungen in London, Köln und Zug (Schweiz) ist das Unternehmen international aufgestellt und gewährleistet einen schnellen und sicheren Service. CHRONEXT vereinfacht die komplexen Strukturen des Uhrenmarktes und ermöglicht ein einzigartiges Kauferlebnis. Weitere Informationen finden Sie unter: www.chronext.com

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Mein Name ist Ralf Eyertt und ich bin der Initiator dieses Magazins. Mein Fotografen Profil befindet sich unter http://ralf.eyertt.de

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